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Refactoring
Refactoring wird in wenigen PHP-Projekten kontinuierlich eingesetzt. Oft wird sogar das Konzept von Refactoring abgelehnt. Die Vorteile der Orthogonalität werden bei der Erstellung von PHP-Software so gut wie nie berücksichtigt und weil Refactoring ein Fremdwort ist, bleibt es auch dabei.
Zitat aus dem Wikipedia: "Refactoring ist eine Bezeichnung für eine Vorgehensweise in der Informatik, spezieller der Softwareentwicklung, bei der die Lesbarkeit, Verständlichkeit, Wartbarkeit, Erweiterbarkeit und Struktur (der Funktionen und Klassen) eines Computerprogramms verbessert wird, ohne dabei die Funktionalität der Software zu verändern. Der Nutzen dieser Vorgehensweise liegt mittel- und langfristig darin, dass die Aufwände für die Fehleranalyse und funktionale Erweiterung deutlich reduziert werden können."
Natürlich sieht der Anwender nichts vom Refactoring. Den meisten Usern ist es egal, ob der Source-Code chaotisch oder sehr gut strukturiert ist, ob die Qualität des Codes hoch oder niedrig ist. "Hauptsache es läuft", dass ist für viele Anwender am wichtigsten.
Refactoring ist jedoch für jedes Projekt wichtig. Es verhindert Bugs und andere Probleme. Refactoring verschafft dem Entwickler mehr Übersicht und oft auch ein tiefes Verständnis für den eigenen Code.
Refactoring in PHP
Auch wenn viele Editoren Refactoring nicht direkt unterstützen, ist das kein Grund auf Refactoring zu verzichten. Wenn man zum Beispiel im Nachhinein feststellt, dass man für die MySQL-Variablen lieber Konstanten hätte nehmen sollen, dann ersetzt man diese Variablen durch Konstanten. Alle Fehler, die dadurch hervorgerufen werden, müssen natürlich bereinigt werden.
Wenn eine Funktion auf 500 Zeilen angewachsen ist, sollte man dringend über den Einsatz einer Klasse nachdenken. Die einzelnen Methoden dieser Klasse sollten möglichst kurz und gut dokumentiert sein.